Unser Programm für die nächsten Jahre!

Anregungen der SPD-Fraktion zur Fortschreibung des derzeitigen Ortsentwicklungsplanes der Ortsgemeinde Asbach.

Vorbemerkungen

Der derzeitige Ortsentwicklungsplan ist in vielen Punkten nicht mehr zeitgemäß. Er bedarf der sinnvollen Ergänzung und zukunftsorientierten Weiterentwicklung damit sich die Ortsgemeinde Asbach in den nächsten Jahren zu einem modernen Wirtschaftsstandort- und Lebensraum konkurrenzfähig zu den umliegenden Gemeinden entwickeln kann. Hier ist insbesondere darauf zu achten, dass die Bürgerinnen und Bürger unserer Gemeinde in die weiterführende Planung und Gestaltung ebenso einbezogen werden wie Vereine, die Werbegemeinschaft, die Schulen, Vertreter der örtlichen Arbeitgeber, die Kirchen, die Jugend die Sozialverbände, ANUAL usw.

Wir versprechen uns hiervon, dass die Vorschläge und Positionen des Gemeinderates sinnvoll, bürgernah und bedarfsbezogen ergänzt werden können.

Darüber hinaus unterbreiten wir auf diesem Weg ein bürgernahes Angebot an Interessierte um unsere Gemeinde zukunftsfähig aufzustellen.

Die SPD Asbach nimmt mit diesem Papier weniger zu Problemen und der Bestandsanalyse in unserer Gemeinde Stellung. Durch diesen Ansatz möchte sie vermeiden, dass existierende Fehlentwicklungen und Bestandsfakten in der Diskussion die zukunftsfähige Ausrichtung und Fortschreibung des Ortsentwicklungsplanes belasten. Dies soll und darf uns aber nicht daran hindern, bestimmte Fehlentwicklungen nicht nur zu erkennen, sondern auch zu korrigieren.

Zu Fragen der Lage im Raum, geschichtlicher Überblick, natürliche Grundlagen usw. verweisen wir auf den Ortsentwicklungsplan „alt" als Grundlage. Hierzu bedarf es nach unserer Auffassung keinerlei Ergänzungen.

Alle nachfolgend aufgeführten Maßnahmen sollen dazu dienen, die Wohn- und Lebensqualität, die wirtschaftliche und soziale Leistungsfähigkeit sowie den Erhalt und Schutz unserer Natur für uns selbst und unsere Nachkommen in unserer Gemeinde positiv und nutzbringend zu gestalten.

  • Im Einzelnen unterbreitet die SPD-Fraktion Vorschläge zu folgenden Themen:
  • Innerortsplanung / Wirtschaftskonzept
  • Verkehrsanbindung / öffentlicher Nahverkehr
  • Siedlungs- und Nutzungskonzept
  • die Natur, unser größtes GutEnergiekonzept

1. Innerortsplanung / Wirtschaftskonzept

Als zukunftsorientierte Gemeinde muss sich Asbach in einem freundlichen Erscheinungsbild den Einwohnern und Besuchern präsentieren. Die Vorschläge der SPD Asbach sind geeignet den Istzustand zu verbessern und damit die Wirtschaftskraft sowie die Wohn- und Nutzungsqualität zu stärken. Die zukünftige Entwicklung unserer Ortsgemeinde liegt eindeutig in der Dienstleistungsstruktur und dem Nutzen aus einem zukunftsfähigen sanften Fremdenverkehrskonzeptes. Durch eine solche Entwicklung lassen sich derzeitige Arbeitsplätze sichern und zukünftige schaffen. Der hieraus resultierende Nutzen für die kommunalen Einnahmen lässt sich weiterführend in die Entwicklung der Gemeinde investieren. Hierzu muss Asbach verstärkt als Einkaufs und Dienstleistungsstandort vermarktet werden. Die Entwicklung eines Fremdenverkehrskonzeptes ist hier zu integrieren. Zur Unterstützung der aufgezeigten Entwicklung sind nationale sowie internationale Gemeindepartnerschaften anzustreben.

Anregungen:

  • Der ehemalige Betriebsparkplatz des Autohauses Bürling sowie das Gelände der alten Tankstelle sind durch die Gemeinde zu erwerben. Das Gelände kann nach Entsorgung der versiegelten Oberfläche mit einheimischen Bäumen in einen attraktiven Park mit Ruhemöglichkeiten usw. gestaltet werden Ein integrierter Wohnmobilstellplatz mit Ver- und Entsorgungsmöglichkeiten käme der einheimischen Gastronomie sowie Geschäftswelt im Zuge der touristischen Erschließung von Asbach zu Gute.
  • Das Strandbadgelände ist einer naturnahen Nutzung zuzuführen. Hierbei soll der vorhandene Parkplatz einbezogen werden Als Ausweichparkfläche zum Abstellen von Lkws sind Alternativen zu prüfen und anzubieten. Das Strandbadgelände soll als Naherholungsfläche, frei von kommerzieller Nutzung in den Basalt- / Eisenbahn- und Landschaftspark einbezogen werden. Die naturnahe Gestaltung ist mit der Fachkompetenz von ANUAL zu realisieren.
  • Das Gelände des ehemaligen Bauhofes ist ebenso wie der ehemalige Mengelberghof in ein touristisches Vermarktungskonzept einzubeziehen. In den Restgebäuden des Hofes soll neben Bewirtschaftungsmöglichkeiten ein für die Öffentlichkeit zugängiges Heimat- und Bauernmuseum eingerichtet werden.
  • Der Erwerb oder die Anpachtung attraktiver leerstehender Flächen ist zu prüfen. So könnte z.B. im „Alten Kino" nach Vermietung eine Szene-Kneipe eingerichtet werden.
  • Mit Hilfe und Unterstützung der Ortsgemeinde Asbach ist ein Leerstandsmanagement zu organisieren. Hierdurch kann erreicht werden, dass die zunehmenden Leerstandsflächen bedingt durch Geschäfts- und Gewerbeaufgabe schneller vermietet werden können. Mit den Eigentümern von Verkaufsflächen ist mit Unterstützung der Gemeinde Asbach ein entsprechendes Konzept zu erarbeiten. In Zusammenarbeit mit den Eigentümern, Fachleuten des Kreises und des Landes muss es gelingen, den optischen Eindruck von Asbach noch freundlicher zu gestalten.
  • Basalt- / Eisenbahn und Landschaftskonzept
    Das Konzept ist so zu gestalten, dass es als die zentrale Attraktivität von Asbach von Gästen und Touristen erkannt wird. Lokschuppen, alter Bahnhof, Heimatmuseum Freiflächengestaltung, Museumsgebäude, Ausstellung Basalt / Eisenbahn, Strandbad, Streuobstwiesen, Steinbrüche, Kloster Ehrenstein, der Wall, Anlage eines Waldlehrpfades, Schautafeln und Hinweisschilder, Mühlen in der Gemeinde usw. müssen über ein Konzept wandern und Radwandern erschlossen werden. Eine Aussichtsplattform an geeigneter Stelle kann hier einen attraktiven Überblick verschaffen. Es muss ein Konzept sein, das dazu beiträgt, dass man von Asbach positiv spricht und Asbach als Besucher weiterempfiehlt.
  • Standortfaktor kinder- und familienfreundlicher Wohnort
    Für junge Familien muss im Zuge des demografischen Wandels Asbach attraktiv bleiben. Dies muss sich in der zukünftigen Gemeindegestaltung wieder finden. Angebote der qualifizierten Kinder- und Jugendbetreuung bis hin zu Unterstützungsstrukturen pflegebedürftiger Familienangehöriger sind hier unerlässlich. Durch Investitionen im Sozialbereich, in Zusammenarbeit mit den Kirchen sowie Sozialverbänden ist die zukünftige Entwicklung zu sichern.
  • Schulangebot sichern
    Ein hochwertiges Schulangebot ist für unsere Gemeinde unverzichtbar. Es muss als qualitatives Angebot wohnungsnah erhalten bleiben.

Mit dem Gymnasium in Neustadt, der Grundschule als Ganztagsschule, der Regionalen Schule, der Förderschule sowie der Schule in Limbach haben wir derzeit beste Zukunftsaussichten.

  • Förderung der Jugend und der Senioren
    Fehlende Ausbildungs- und Arbeitsplätze, Schul- und Betreuungsprobleme, soziale Schwierigkeiten von Familien und Alleinerziehenden wirken sich vielfach nicht förderlich auf die Entwicklung von jungen Menschen aus. Von diesen gesamtgesellschaftlichen Problemen bleibt auch unsere Ortsgemeinde nicht verschont. Wichtig ist deshalb, dass neben der dankenswerten Jugendarbeit der Vereine die Ortsgemeinde ihr Engagement zusätzlich verstärkt. Neben geeigneten Räumlichkeiten in entsprechender Größenordnung muss die Personalausstattung zur Jugendbetreuung zufrieden stellend geregelt sein. Eine Ganztagspräsenz jeden Tag ist sicherzustellen. Dies sind im Rahmen unserer Möglichkeiten die besten Voraussetzungen um präventiv und akut auf die derzeitigen Probleme zu reagieren. Es ist unverzüglicher Handlungsbedarf angezeigt, damit die negative Entwicklung von Problemfällen in Asbach korrigiert werden kann.

Ein Jugendwettbewerb mit Beteiligung der Schulen und Vereine kann als Ideenbörse für jugendgerechte Angebote für Asbach dienen. Jugendliche müssen erkennen, dass sie von Politik und Verwaltung ernst genommen werden.

  • Senioren
    Zur Versorgung älterer Menschen werden mobile Einkaufsserviceleistungen immer wichtiger. Sie tragen dazu bei, dass diese Bevölkerungsgruppe so lange wie möglich vor Ort ihre Häuser und Wohnungen bewohnen kann. Die Ortsgemeinde muss sich verstärkt dafür einsetzen, dass die entsprechenden Dienstleistungen zur Beratung, Entlastung und Betreuung von älteren Menschen vermehrt angeboten werden.

Auch ein funktionierendes, preiswertes Sammeltaxisystem erhöht die Mobilität älterer Menschen z.B. beim Arztbesuch, Einkauf oder der Teilnahme an einer kulturellen Veranstaltung.

  • Kultur
    Der Gedenkstein auf dem Marktplatz verweist darauf, dass Asbach ein traditioneller Markt- und Handelsort war. Dies soll er auch zukünftig bleiben. Um die rückläufige Entwicklung des Markttages aufzufangen, sollten verstärkt die ortsansässigen Landwirte mit ihren Produkten einbezogen werden.

Des weiteren müssen die kulturellen Möglichkeiten, die ein ansprechendes Marktgelände bietet verstärkt genutzt werden. Entsprechend fortschrittliche und zeitgemäße Konzepte, die von vielen Besuchern als attraktive Angebote angesehen werden fördern den Wirtschaftsstandort Asbach. Hier bieten sich Open-Air-Konzerte, Rundfunkveranstaltungen, Straßen- und Vereinsfeste sowie ein Gemeindetag an.

  • Sport
    Zur Förderung des Vereins- und Schulsports ist der geplante Sportpark Asbach verstärkt auszubauen. Neben der Anlage eines zweiten Sportplatzes ist langfristig der Bau einer Mehrzweckhalle sowie die Integration eines Schwimmbeckens wünschenswert.
  • Gemeindemarketing
    Viele Gemeinden (z.B. Altenkirchen, Dierdorf, Unkel usw.) nutzen unter fachlicher Begleitung Marketingmöglichkeiten als Weg zum Erfolg. Hierbei geht es darum Möglichkeiten zu erkennen, Zukunftsperspektiven zu entwickeln und sich als weiter zu entwickelnde Gemeinde zu begreifen. Die hieraus resultierenden Synergieeffekte können unsere Gemeinde als Lebens- und Wirtschaftsraum sinnvoll unterstützen und zu nutzen.

2. Verkehrsanbindung / Öffentlicher Personennahverkehr

  • Die Verkehrsein- und -anbindungen für eine Dienstleistungs- und zukünftige Fremdenverkehrsgemeinde sind von entscheidender Bedeutung. Hier müssen in engerer und kooperativer Zusammenarbeit mit dem Kreis Neuwied sowie dem Land Rheinland-Pfalz so schnell wie möglich Ergebnisse erzielt werden. Nach Vorstellungen der SPD-Fraktion bedarf es einer sanften Begradigung der L 272 im Bereich der Rauenhahner Serpentinen sowie einer Sicherheitsberechtigten Verbreiterung bis zum Kreisel Ortseingang Asbach. Im Zuge dieser Maßnahme ist der Radwegeverlauf zwecks Verkehrsentlastung zu befestigen.
  • Ein weiterer Schwerpunkt verkehrstechnischer Planungen muss es sein, den Last- und Gütertransport weitgehend um den Zentralort Asbach herum zu führen. Hierzu ist ein Abzweig der L272 hinter Bennau Richtung Gewerbegebiete und Anbindung an den Aldi-Kreisel notwendig. Die Trassenführung ist bei dieser Planung so anzulegen, dass die Ortschaften Drinhausen und Thelenberg nicht beeinträchtigt werden.
  • Der Ausbau der Ortsdurchfahrt Rindhausen im Zuge der L275 sowie die Weiterführung Richtung Buchholz muss im Dialog mit dem Land unverzüglich realisiert werden. Dies setzt voraus, dass sich die Gemeinde Asbach dringlichst für den Ausbau des Kanals sowie die Straßenplanung einsetzt.
  • Zur Entschärfung des Unfallschwerpunktes Flammersfelder Straße / Parscheider Straße könnte ein Minikreisel auch unter Einbindung der Verkehrserschließung Sportpark die Probleme entscheidend mindern. Ein Verkehrskonzept „Innerort" ist für Asbach in engster Zusammenarbeit mit den ansässigen Geschäfts- und Gewerbetreibenden zu entwickeln.
  • In den Ortsteilen und Wohngebieten wäre verstärkt zu prüfen, ob 30 km/h - Zonen und Spielstraßen die Anlieger weniger belästigen und für die Kinder mehr Sicherheit bringen würde.
  • Öffentlicher Personennahverkehr

Die Einbindung der Gemeinde Asbach in das öffentliche Nahverkehrskonzept ist völlig unzureichend. Hierunter leiden viele Bürgerinnen und Bürger, die sich z.B. den Weg zu einem Facharzt oder zur Arbeitsstätte nicht mit einem eigenen Fahrzeug erschließen können. Eine Verbesserung des derzeitigen Angebotes durch die Betreiber ist möglicherweise nicht zu erwarten. Die Probleme könnten in einem bedarfsgerechten und bürgernahen Angebot in Form eines Anrufsammeltaxis erneut aufgegriffen werden. Hierzu sind Anbieter zu gewinnen.

3. Siedlungskonzept

Dem derzeit ausgewiesenen Baulandpotential unter Einbeziehung rechtswirksamer Bebauungspläne sowie freistehender Baulücken in den Ortsteilen unserer Gemeinde in einer Größenordnung von 300 bis 400 Baugrundstücken stehen immer mehr leerstehende Häuser, Ladenlokale und Wohnungen gegenüber. Zusätzliche Vermietungs- und Vermarktungsprobleme von Immobilien unterstreichen diese Feststellungen. Hinzu kommt, dass die Zuzugsentwicklung von der Stadt auf das Land z.B. durch Energieverteuerung und Steuerbenachteiligungen von Pendlern rückläufig ist. Der so genannte demografische Wandel unterstreicht zusätzlich die Gesamtproblematik. Aus benannten Gründen soll kein zusätzliches Bauland mehr erschlossen werden. Die Möglichkeiten nach der Änderung des Flächennutzungsplanes der Verbandsgemeinde dürfen nicht zu Spekulationszwecken missbraucht werden. Dem Schutz der Natur und des unnötigen Landschaftsverbrauchs ist absoluter Vorrang einzuräumen.

Es ist ein Flächen- und Infrastrukturmanagement zu entwickeln, das auf den derzeitigen und zukünftigen Wohnflächenbedarf unter Einbeziehung der Bevölkerungsentwicklung jederzeit reagieren kann. Mit diesem Instrument isrt die Gemeinde in der Lage eine langfristige, angepasste und bedarfsorientierte Siedlungsentwicklung zu organisieren. Vorrangig sind hier Innerortspotentiale in Asbach selbst und in den Außenbereichen zu nutzen.

4. Die Natur, unser größtes Gut

In einem zukunftsfähigen Konzept muss es gelingen, die Eigenschaften und Erscheinungsbilder unserer Landschaft sowie den hieraus resultierenden Erholungs- und Wohnwert zu erhalten und zu verbessern. Hierbei muss unsere Kulturlandschaft und damit unsere Heimat in Form eines sanften Tourismuskonzeptes zum Wohle der Gemeinde und der in hier lebenden Menschen gestaltet werden.

Unsere von Generationen geschaffene Kulturlandschaft ist zu schützen und zu erhalten, sie ist mit ihren landwirtschaftlichen Flächen, alten Wald- und Forstbeständen historischen Gebäuden, Kapellen und Steinbrüchen unsere wesentliches Lebensgrundlage. Baumfrevel wie wir ihn in Rindhausen und Drinhausen erlebt haben, erteilen wir erneut eine Absage. Abhilfe kann nur durch entsprechendes Satzungsrecht geschaffen werden.

Um den naturnahen Wert unserer Gemeinde zu erhalten und zu verbessern bedarf es einer Reihe zusätzlicher Maßnahmen. Diese sollen insgesamt zur Aufwertung von Natur- und Landschaft als Lebens-, Arbeits- und Wirtschaftsraum sowie einen zusätzlichen Imagegewinn unserer Gemeinde beitragen.

  • Verbesserung des Zustandes von Feld- und Waldwegen für die Landwirtschaft und ortsnahe Erholung
  • Abrundung des Fahrradwegenetzes in der Gemeinde. Hier kann z.B. das Kloster Ehrenstein an den Radweg Asbach / Schöneberg angebunden werden.
  • Bereicherung des Landschaftsbildes durch Bepflanzungen z. B. entlang von Wirtschaftswegen
  • Renaturierung des Griesenbaches und weiterer Gewässer
  • Pflege der zu Straßen und Wegen gehörenden Grünflächen
  • Anlage eines geologischen Lehrpfades im Zuge der Erstellung eines Basalt- / Eisenbahn- und Landschaftsparks
  • Beseitigung von landschaftsfremden Ablagerungen wie Müll usw.
  • Einbindung unserer Rad- und Wanderwege in überregionale Wegenetze

Um die Besonderheiten unserer Kulturlandschaft zu verdeutlichen sind von der Gemeinde geeignete Werbemittel zu erstellen, die verweilenden Besuchern aber auch jeden anderen Interessierten den Naturerlebnisraum Asbach näher bringt.

5. Energiekonzept

Im Zuge der zum Teil sehr dramatischen Weltklimaentwicklungen haben auch wir in Asbach die hohe Verpflichtung zusätzliche Belastungen nicht nur zu vermeiden, sondern auch derzeitige zu reduzieren. Hierbei müssen alle Steuerungs- und Gestaltungsmöglichkeiten des Gemeindrates erkannt und genutzt werden.

Die Förderung von Solarenergie als wirtschaftlich erschwinglicher Energieträger muss zukünftig bei Planungsverfahren zwingend in den Vordergrund gestellt werden. Sie ist im Interesse der Eigentümer und des heimischen Handwerks als kostengünstiger Energieträger auch bei uns vorrangig zu nutzen. Diesem Ansatz ist der Gemeinderat nach Auffassung der SPD-Fraktion im Zuge des G8-Gipfels mehr als verpflichtet. Die Nutzung der Solarenergie lohnt sich schon ab einer durchschnittlichen Sonnenstundenanzahl von 1.300 Stunden / Jahr. In Rheinland-Pfalz liegt dieser Wert bei ca. 1.800 Stunden / Jahr. Diese Erkenntnis muss vom Gemeinderat zukünftig planerisch berücksichtigt werden.

Wasserwirtschaft

Durch den Klimawandel ist zu befürchten, dass Versorgungsschwierigkeiten oder -engpässe bei der Wasserversorgung zukünftig auftreten können. Um ortsnahe Möglichkeiten einer Notversorgung zu garantieren, muss ein Brunnensanierungskonzept entwickelt werden, das von den Eigentümern akzeptiert werden kann.

Der Nutzung von Regenwasser als Brauchwasser für Sanitäranlagen, Wascheinrichtungen usw. kommt zukünftig eine größere Bedeutung zu. Hier sind die politischen Gestaltungsmöglichkeiten des Gemeinderates zu prüfen und zu nutzen.

Schlussbemerkungen

Neben den aufgezeigten Entwicklungsschwerpunkten gibt es eine Reihe von Investitions- sowie Aktivitätsschwerpunkten, die mit gewohntem Engagement weiter entwickelt werden müssen. Hierzu zählen:

  • Die Verbesserung der fachärztlichen Versorgung
  • Die weitere Verfolgung des beschlossenen Weges zur Anerkennung als Mittelzentrums
  • die bedarfsgerechte Bereitstellung von Kindergärten, - hortplätzen und Tagesstätten sowie die Förderung der kirchlichen Einrichtungen
  • bei Bedarf die Errichtung eines kommunalen Friedhofs die Förderung der Kamillus-Klinik
  • die Förderung der Vereine

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